WEITERE INFORMATIONEN ZU REMO
Remo kam im März 2026 in die Obhut des Tierheims, nachdem er von der Polizei in Almería in einem schrecklichen Zustand aufgefunden worden war. Er war extrem abgemagert, hatte seit zwei Tagen nichts mehr gegessen und lehnte zunächst sowohl Futter als auch Wasser ab. Bald stellte sich heraus, dass Remo zudem eine schwere Verletzung an der Zunge erlitten hatte, die vermutlich durch den Kontakt mit Prozessionsraupen verursacht worden war, deren Giftstoffe schwere Gewebeschäden hervorrufen können. Glücklicherweise war keine Operation erforderlich, und nach einem Krankenhausaufenthalt, der Verabreichung von Infusionen, Antibiotika und Schmerzmitteln begann er sich zu erholen.
Remo hat einen Großteil seiner Zunge verloren, weshalb er seine Art zu essen, zu trinken und sich sogar zu putzen anpassen musste. Er hat gelernt, zu trinken, indem er sein Maul in eine große Schüssel taucht und das Wasser in großen Schlucken trinkt, und das Fressen ist für ihn ganz sicher kein Problem! Da er sich nicht so gründlich pflegen kann wie andere Hunde, braucht er gelegentlich etwas Hilfe beim Abwischen, was ihm glücklicherweise sogar recht gut gefällt.
Mittlerweile hat sich Remo erholt und genießt sein Leben in seiner Pflegefamilie in Spanien, wo er im Haus zusammen mit Podencos unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen Charakteren lebt. Er versteht sich gut mit ihnen, auch wenn er nicht besonders am Spielen interessiert ist und manchmal etwas frustriert reagiert, wenn die anderen spielerisch miteinander raufen – schließlich herrscht in diesem Haus voller Hunde reges Treiben. Sein Pflegeelternteil hat den Eindruck, dass er lieber als Einzelhund leben und die ganze Aufmerksamkeit ganz für sich allein genießen würde, aber er könnte auch mit einem ruhigen, verträglichen Hundepartner zusammenleben.
Wie viele andere Rettungshunde neigt auch Remo manchmal dazu, sein Futter in Gegenwart anderer Hunde zu verteidigen. Daher muss dies in seinem neuen Zuhause sinnvoll gehandhabt werden, falls er mit einem anderen Hund zusammenlebt. Wir empfehlen grundsätzlich, neue Hunde getrennt zu füttern.
Er genießt seine Spaziergänge und läuft gut an der Leine; sein Pflegeelternteil hat bisher kaum einen Jagdinstinkt bei ihm beobachtet. Er ist zu etwa 80 % stubenrein und wird noch etwas Unterstützung benötigen, während er sich an einen neuen Tagesablauf gewöhnt.
Nach allem, was Remo durchgemacht hat, hat er sich bemerkenswert gut angepasst. Seine fehlende Zunge macht ihn zwar ein wenig anders, und seine Familie muss sich deshalb ein wenig auf ihn einstellen, aber das hindert ihn keineswegs daran, sein Leben in vollen Zügen zu genießen. Er ist bereit für jemanden, der über seine Vergangenheit hinwegsieht und ihm das geborgene Zuhause gibt, das er verdient.
Remo ist kastriert, geimpft und wurde negativ auf alle Mittelmeerkrankheiten getestet. Er hat einen Ausweis und kann ab sofort adoptiert werden.
Wenn Sie lieber eine einmalige Spende machen möchten, klicken Sie bitte unten